PROJEKTE


Zams - Innstraße

Städtebau der Gesamtanlage

Aus städtebaulicher Sicht wird die typische, hauptsächlich aus Einzelhäusern bestehende Bebauungsstruktur des Ortsteils aufgenommen und die ebenfalls typische Durchflechtung mit großzügigen Grünanlagen und Freiflächen als wichtiges Merkmal in die Gestaltung mit eingebaut.

Die im Bestand vorherrschende Hauptausrichtung der Baukörper im rechten Winkel zur Innstraße wird bei der Neubebauung beibehalten und durch die Strukturierung der Baukörper in sich noch verstärkt. Die dadurch entstehende Hauptorientierung der Wohnräume Richtung Südwesten nutzt auch die Talöffnung in dieser Richtung zur idealen Aussicht und Besonnung.

Die fußläufige Haupterschließung verläuft parallel zur Innstraße in der Mitte des Grundstückes. Ein abwechslungsreicher Weg durchzieht das Areal von Nordosten nach Südwesten. Er führt zwischen den Gebäuden über Plätze, die zum Verweilen einladen und zu den privaten Eingangsbereichen vermitteln. Bepflanzungen, Sitzmöbel und Beleuchtung definieren die Plätze. Zwischen diesen Kommunikationspunkten verläuft der Weg entlang großzügiger Freiflächen. Die Streuobstwiesen der Nachbargrundstücke erweitern sich und es entstehen Spiel - und Sitzbereiche.

Die notwendigen Freiparkplätze sind hauptsächlich hinter den Gebäuden an der Innstrasse an ihren Nordseiten angeordnet. Durch die Oberflächengestaltung und die Bepflanzung werden die Verkehrsflächen in den umgebenden Grünraum integriert.

Einzelhäuser

Die Einzelhäuser sind als Vier- bzw. Fünfspänner mit eingeschobener Erschließungs- und Balkonstruktur konzipiert. Die Wohnbereiche sind in je zwei kompakten Kuben untergebracht. Durch diese interne Gliederung ordnen sich die Gebäude in die Bebauungsstruktur der Umgebung ein und erhalten ideale Belichtung und Besonnung für alle Wohnungen und Freibereiche.

Die an der Südwestseite eingeschobene und vorgelagerte Balkonstruktur besteht aus einer spielerisch und leicht wirkenden Metallrahmenkonstruktion in Leichtbauweise mit eingelegten Bodenelementen aus Holz. Aus energetischer Sicht stellt dieses Konstruktionsprinzip eine annähernd wärmebrückenfreie Bauweise dar und hilft Heizkosten zu sparen.

Baustufen

Die erste Baustufe beinhaltet zwei Baukörper mit zwölf bzw. fünfzehn Wohneinheiten und ist im nordwestlichen Bereich des Grundstückes situiert. Die zugehörige Tiefgarage wird über eine einspurige Rampe im Norden erschlossen. Die nächsten beiden Baustufen werden mit je zwei Baukörpern im Süden und im Osten errichtet und an die Tiefgarage angeschlossen. Die Tiefgarage erhält in der zweiten Baustufe eine zusätzliche Ausfahrtsrampe im Süden.


Fertigstellung: Oktober 2009


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