HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  1. Wie funktioniert das Mietkauf-Modell?
  2. Wie ist mein Haus, meine Wohnung versichert?
  3. Wie funktioniert die Jahresabrechnung?
  4. Wie funktioniert die Mietvorschreibung?
  5. Wie kann ich meine Vorschreibung von meinem Konto abbuchen lassen?
  6. Wo erfahre ich den Stand des Darlehens?
  7. Wo kann ich meine neue Kontonummer bekannt geben?
  8. Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung?
  9. Eintrittsrecht?
  10. Was ist bei Tod eines Mieters zu tun?
  11. Wann erhalte ich Wohnbeihilfe?
  12. Wann erhalte ich Mietzinsbeihilfe?
  13. Was ist bei Namensänderung zu tun?


Wie funktioniert das Mietkauf-Modell?

Beim Mietkaufmodell wird ein Mietvertrag insbesondere nach den Bestimmungen
des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG), des Mietrechtsgesetzes (MRG), des
Allgemein Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) sowie des Tiroler
Wohnbauförderungsgesetzes (TWFG) erstellt. Die Kaufoption basiert entweder
aufgrund der Bestimmungen der jeweilig gültigen Wohnbauförderungsrichtlinie,
des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes oder der Einzelvereinbarungen bei
Mietverträgen.


Der Mieter leistet einen Finanzierungskostenbeitrag, der in der
Mietenkalkulation berücksichtigt, beim Kauf angerechnet, oder bei Beendigung
des Mietverhältnisses zurückgezahlt wird (abzüglich 1% Abschreibung je Jahr).
Bei der Kaufoption erhält der Mieter das Recht, die Wohneinheit ab dem 10. Jahr
nach Übergabe zu erwerben.


Das zum Zeitpunkt der Übereignung aushaftenden Wohnbauförderungsdarlehen
sowie Bankdarlehen können je nach persönlichen Voraussetzungen in Anrechnung
auf den Kaufpreis übernommen werden. Darüber hinaus sind zum Erwerb
Barzahlungen durch den Käufer zu leisten. Nach Eigentumsbegründung ist das
Darlehen direkt an den Kreditgeber zu zahlen, an die NEUE HEIMAT TIROL sind
dann nur noch die Bewirtschaftungskosten zu entrichten.


Kaufberechtigt sind grundsätzlich die MieterInnen und OptionsinhaberInnen. Voraussetzung ist die bestätigte Förderungswürdigkeit anlässlich des Mietvertragsabschlusses. Allfällige Änderungen im diesbezüglichen Personenkreis bedürfen einer neuerlichen Prüfung der Wohnbauförderungswürdigkeit.


Im Falle des Kaufes Ihrer Wohnung aufgrund der Bestimmungen der Tiroler Wohnbauförderung wird der Kaufpreis in Abstimmung mit der Tiroler Wohnbauförderung festgelegt. Der Berechnung liegen die Grund- und Baukosten lt. Endabrechnung der Tiroler Wohnbauförderung zu Grunde.


Der errechnete Kaufpreis wird von der Wohnbauförderung Tirol geprüft und freigegeben.


Der vom Land Tirol gewährte Annuitätenzuschuss wird ab dem Zeitpunkt der Eigentumsübertragung endgültig eingestellt.


Bei Mietverträgen, welche vor dem 01.04.2012 abgeschlossen wurden und die Wohnanlage nach dem 31.03.2012 erstmals übergeben worden ist, gilt gem. § 12 Abs. 10 UStG ein Vorsteuerberechnungszeitraum von 10 Jahren. Wurde der Mietvertrag nach dem 31.03.2012 abgeschlossen und die Wohnanlage nach dem 31.03.2012 erstmals übergeben, so erhöht sich der Vorsteuerberechnungszeitraum gem. § 12 Abs. 10 UStG auf 20 Jahre.

Wie ist mein Haus/meine Wohnung versichert?

1. Feuerversicherung:

Die NEUE HEIMAT TIROL versichert Ihre Mietobjekte grundsätzlich ausreichend
gegen Feuer. Darin inkludiert sind die Kosten für Brand, Blitz, Schaden durch
Explosion und Flugzeugabsturz. Mitversichert sind auch Nebenkosten wie z. B.
Aufräumungskosten, Abbruchkosten, Lösch- und Deponiekosten. Wir weisen darauf
hin, dass von Ihnen in Ihrer Wohnung zusätzlich eingebaute und eingebrachte
Gegenstände, z. B. Holzvertäfelungen, Küche etc., nicht mitversichert sind.

2. Haftpflicht für Haus- und Grundbesitz:

Da es durchaus ein Risiko darstellen kann, dass auf unserem Grundstück bzw.
durch den Bestand von Gebäuden Personen verletzt oder Sachen beschädigt werden
(z. B. durch herabfallende Mauer- oder Dachteile, durch eine unsachgemäß
geräumte Einfahrt, etc.) haben wir auch einen Versicherungsschutz in Form einer
Haftpflichtversicherung. Sollte durch einen in Ihrem Haus befindlichen Öltank
(nur bei Zentralheizung) ein Schaden entstehen, besteht hier ebenfalls ein
Versicherungsschutz.

3. Leitungswasserversicherung:

In der Regel haben wir eine Leitungswasserversicherung abgeschlossen. Diese
Versicherung beinhaltet Kosten für Rohrbruch, Verstopfung und Korrosion. Für
alle Leitungswasserschäden gilt ein Selbstbehalt von EUR 200,00.

4. Eigentumsobjekte (unser Vorschlag):

Bei Eigentumsobjekten können bzw. sollen auch die Eigentümer die zu
versichernden Gefahren selbst bestimmen. Hierzu beraten wir Sie gerne,
insbesondere welche Bereiche einzelne Sparten decken. Hierbei gilt es auch zu
beachten, dass zusätzliche von jedem einzelnen angebrachte bauliche
Veränderungen, wie z.B. Markisen am Gebäude, zusätzliche Glasverkleidungen,
etc. auch zusätzlich zur Haushaltsversicherung beantragt werden müssen. Die
NEUE HEIMAT TIROL als Hausverwalter verwaltet lediglich die
Versicherungsverträge und wickelt etwaige Schäden ab. Gerne aber unterstützt
Sie Ihr zuständiger Hausverwalter bei dieser Entscheidung.

5. Schadensmeldungen:

Wir ersuchen Sie höflich, dass sämtliche Schadensmeldungen ausschließlich
über uns an die Versicherung weitergeleitet werden und bitten keine
eigenständigen Veranlassungen ohne Rücksprache mit uns zu treffen.

6. Haushaltsversicherung:

Wir weisen darauf hin, dass Einrichtungsgegenstände in Ihrer Wohnung sowie
Ihr Fahrzeug in einer vorhandenen Tiefgarage nicht versichert sind. Es
empfiehlt sich daher der Abschluss einer Haushaltsversicherung. Diese
Versicherung deckt das Risiko von Glasbruch, Einbruch, Privathaftpflicht, etc.,
ab. Am Markt werden verschiedenste Produkte angeboten. Bitte vergleichen Sie im
Vorfeld die einzelnen Haushaltsversicherungen. Sollten Sie zu Versicherungen
weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Versicherungsberater, die Firma Riffler
& Partner, unter der Telefon-Nummer 05552/67602, gerne für telefonische
Auskünfte zur Verfügung.


Wie funktioniert die Jahresabrechnung?

Die NEUE HEIMAT TIROL übersendet Ihnen bis spätestens 30. Juni eines jeden
Jahres die Abrechnung der Betriebs-, Heiz- und Instandhaltungskosten für das
Vorjahr. Haben Sie bei Bezug Ihrer Wohnung eine Kaution hinterlegt, wird diese
samt den bis zum Stichtag angefallenen Zinsen bekannt gegeben.

Die Differenz aus den Betriebs- und Heizungskosten wird Ihnen im Fall eines
Überschusses gutgebracht und im Fall eines Fehlbetrages nachverrechnet.
Guthaben aus den eingehobenen Instandhaltungskosten werden für zukünftige
Sanierungen vorgetragen. Falls Sie eine Einziehungsbevollmächtigung gegeben
haben, erfolgt die Abbuchung automatisch und wird zum übernächsten Zinstermin
berücksichtigt. Sie können Einsicht in die Belege nehmen. In Ihre
Jahresabrechnung können Sie aber auch direkt unter http://www.nht-meinkonto.at/ Einsicht
nehmen und diese auch ausdrucken, falls diese verloren gegangen sein sollte.

1. Betriebskostenabrechnung:

Die Abrechnung erfolgt in Anlehnung an die ÖNORM A 4000. Die Gesamtkosten
des Hauses werden - in verschiedene Bereiche gegliedert - aufgeteilt. Wünschen
Sie einen Kontoauszug über sämtliche Rechnungen, bitten wir Sie um Mitteilung.

Die Gesamtkosten werden entsprechend dem Aufteilungsschlüssel auf die
jeweiligen Mieter bzw. Eigentümer aufgeteilt. Der Aufteilungsschlüssel richtet
sich nach dem Miet- bzw. Kaufvertrag. In der Regel werden die Nutzwerte bzw.
Zinsquadratmeter als Aufteilungsschlüssel verwendet. Bei Eigentumswohnungen
erfolgt die Aufteilung in der Regel nach Nutzwerten. Eigentümer erhalten die
Langfassung automatisch.

Den so ermittelten Kosten Ihrer Wohnung werden die von Ihnen geleisteten
Àkontierungen gegenübergestellt und unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
verrechnet. Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften erhält das Guthaben der
Mieter bzw. ist die Nachforderung von jenem Mieter einzufordern der zum
Fälligkeitsdatum Hauptmieter der Wohnung ist
. Die Heizungskosten werden
Stichtagsgenau abgerechnet.

2. Heizkostenabrechnung:

Die Abrechnung erfolgt entsprechend dem Heizkostenabrechnungsgesetz.
Demnach sind in der Regel 65 % der Gesamtheizkosten verbrauchsabhängig und 35 %
nach der beheizbaren Nettonutzfläche abzurechnen.

Die Abrechnung erfolgt in diesen Fällen durch ein von uns beauftragtes
Unternehmen. In Einzelfällen erfolgt die Abrechnung der Heizkosten im Einklang
mit dem Gesetz nach dem Flächenschlüssel bzw. im Passivhaus grundsätzlich nach
der Heizfläche.

3. Instandhaltungsabrechnung (Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag):

Mieter erhalten jährlich eine Aufstellung über die für Ihre Bautengruppe
ausgegebenen Instandhaltungskosten, geordnet nach Gewerken. Wünschen Sie eine
Einzelaufstellung sämtlicher Rechnungen, sind wir gerne bereit, Ihnen diese
zuzusenden. Wünschen Sie einen Kontoauszug über sämtliche Rechnungen, bitten
wir Sie um Mitteilung.

Die Instandhaltungsabrechnung beinhaltet auch in Summe die
Instandhaltungsbeträge ihrer Bautengruppe sowie etwaige Überschüsse bzw.
Abgänge aus der Instandhaltungsabrechnung der Vorjahre. Wurde bei Ihrer

Bautengruppe ein durch das Land Tirol gefördertes Instandhaltungsdarlehen
aufgenommen, wird der Stand zum 31. Dezember jeden Jahres bekannt gegeben.


Wie funktioniert die Mietvorschreibung?

 Bei jeder Änderung der monatlichen Vorschreibung, auf jeden Fall jedoch per
Jänner und Juli, erhalten Sie eine detaillierte Aufstellung über die einzelnen
Komponenten.

Eine Kopie von Seite 3 Dieses Vorschreibungsformulars müssen Sie bei einem
eventuellen Ansuchen für Wohnbeihilfe beim Amt der Tiroler Landesregierung
sowie bei einem eventuellen Antrag auf Befreiung von Rundfunk- und
Fernsehgebühren beilegen.

Eine Kopie dieses Vorschreibungsformulars können Sie direkt über http://www.nht-meinkonto.at/ abrufen bzw.
ausdrucken. Wir dürfen darauf hinweisen, dass die Vorschreibung der Miete
strengen gesetzlichen Vorschriften unterliegt. Im Folgenden sind die
wichtigsten Komponenten der Mietvorschreibung näher erläutert:

Grundmiete:

Die Grundmiete beinhaltet die Zinsen- und Darlehensrückzahlungen für die
zur Finanzierung Ihrer Wohnung aufgenommenen Darlehen sowie Eigenmittel der
NEUEN HEIMAT TIROL.

Während der maximale Eigenmittelzinssatz durch Gesetz festgelegt ist, hängt die
Verzinsung der Bankdarlehen vom Kapitalmarkt ab. Die NEUE HEIMAT TIROL ist
ständig bemüht - nicht nur bei Neubauwohnungen - günstigste Konditionen zu erzielen. Die Wohnungen der NEUEN HEIMAT TIROL sind
in der Regel unter Mithilfe der Wohnbauförderung des Landes Tirol errichtet
worden. Die entsprechende Förderungszahl ist unter "Betreff"
angeführt. Einerseits werden zinsengünstige Darlehen gewährt, die Mietbelastung
richtet sich hier nach der im Schuldschein festgelegten Annuität (Zinsen- und
Darlehensrückzahlung), andererseits werden Annuitätenzuschüsse gewährt, die
kostenmindernd berücksichtigt werden. Die Finanzierung über Darlehen der
Tiroler Wohnbauförderung hat jedoch den Nachteil, dass die Rückzahlung in
mehreren Stufen (Wohnbauförderungssprünge) erfolgt, so dass hier mehrmals die
Kosten und damit die Miete sprunghaft steigen.

Grundkosten:

Hierunter sind die Kosten für die Beistellung des Grundes ausgewiesen. Die
Grundkosten werden bei der NEUEN HEIMAT TIROL ausschließlich mit Eigenmitteln
finanziert.

Verwaltungskosten (VK):

Um die Kosten der ordentlichen Verwaltung einer Wohnanlage zu decken, hebt
die NEUE HEIMAT TIROL den angeführten Betrag ein. Die Höhe des
Verwaltungskostenbeitrages ist indexiert und wird durch das Bundesministerium
für wirtschaftliche Angelegenheiten festgelegt.

Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag 1 (EVB1):

Dieser Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag ist bezüglich Höhe und
Verwendungsregeln genau vom Gesetzgeber festgelegt. Mit den zur Instandhaltung
des Objektes eingehobenen Beträgen werden sämtliche Reparaturen des Hauses
bezahlt, darüber hinaus erfolgt bei Wohnungswechsel eine Adaptierung der
Wohnung auf einen zeitgemäßen Standard.

Reichen die eingehobenen Beträge nicht aus, die notwendigen Maßnahmen
durchzuführen, erfolgt eine Vorfinanzierung durch die NEUE HEIMAT TIROL bzw.
durch ein von der Wohnbauförderung des Landes Tirol gewährtes Darlehen.

Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag 2 (EVB2):

Ist Ihr Gebäude älter als 10 Jahre kann, ein weiterer Erhaltungs- und
Verbesserungsbeitrag von maximal EUR 1,08 je m² und Monat ab 20 Jahren EUR 1,62
je m² und Monat (Stand10/13)vorgeschrieben werden. Wir sind verpflichtet, diese
Beträge innerhalb von 10 Jahren zu verwenden; sollte dies nicht erfolgen,
erfolgt eine Rückzahlung.

Beide Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge sind indexiert, das heißt Sie
erhöhen sich mit dem Verbraucherpreis.

Nicht verwendete Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge werden verzinst.
Über die Einnahmen und Ausgaben im Instandhaltungsbereich erhalten Sie jährlich
bis zum 30. Juni eine Jahresabrechnung. Eine Kopie dieser

Abrechnung können Sie anfordern oder direkt unter http://www.nht-meinkonto.at/ abrufen bzw.
ausdrucken. Ebenso ist eine Belegeinsicht möglich.

Betriebskosten (BK):

Das in der Miete enthaltene Betriebskostenakonto wird jährlich abgerechnet.
Daraus entstehende Guthaben werden zurückgezahlt, etwaige höhere Kosten
nachverrechnet. Unter den Betriebskosten werden folgende Aufwände
weiterverrechnet:

Wasser/Abwasser: Die ständig steigenden Umweltanforderungen führten zu
stark steigenden Kosten in diesem Bereich. Wir bitten Sie, in Ihrem eigenen
Interesse hier äußerst sparsam vorzugehen.

Müllabfuhr: Die Kosten der Müllabfuhr richten sich nach der Anzahl und
Größe der Abfallbehälter. Durch Müllvermeidung bzw. Mülltrennung können
spürbare Einsparungen erzielt werden.

Hausbetreuer: Die Kosten für die Hausbetreuer beinhalten sämtliche
Nebenkosten (Sozialversicherung, Dienstwohnung, etc.). Wird kein Hausbetreuer
beschäftigt, werden die Aufwendungen für Reinigungsfirmen verrechnet. Den für
Ihre Bautengruppe zuständigen Hausbetreuer finden Sie auf der Homepage der NEUE
HEIMAT TIROL unter Hausverwaltung à Hausverwalter/Hausbetreuer bzw. im
Haushangkasten in Ihrer Wohnanlage oder unterfolgendem Link: http://www.nht.co.at/extras/hausverwaltung/hausverwalter_und_hausbetreuersuche/formular.aspx

Gemeinschaftseinrichtungen: Hier werden die Kosten für Waschmaschinen,
Wäschetrockner, Außenanlagen, etc. verrechnet.

Beleuchtung: Darunter fallen die Kosten der Beleuchtung für die allgemein
zugänglichen Teile des Hauses (Stiegenhäuser, Gänge, etc.).

Versicherungen: Diese beinhalten Kosten für Feuer- und
Haftpflichtversicherungen sowie in der Regel auch Kosten für eine
Leitungswasserversicherung. Der NEUEN HEIMAT TIROL ist es gelungen, durch
ständige Verhandlungen mit den Versicherungen diese Kosten möglichst gering zu
halten.

Rauchfangkehrer: Als Rauchfangkehrerkosten gelten nur die Kehrung des
Hauskamins, nicht aber etwaige Reparaturkosten.

Öffentliche Abgabe: Hierunter wird die Grundsteuer verrechnet, die von der
Gemeinde vorgeschrieben wird.

Heizkosten:

Hat Ihr Wohnhaus eine zentrale Heizungsanlage, werden die laufenden Kosten
über die Miete vorgeschrieben. Auch hierüber erhalten Sie jährlich eine
Abrechnung. In der Regel erfolgt die Aufteilung der Heizkosten
verbrauchsabhängig (siehe Heizkostenabrechnung). Die Abrechnung erfolgt in diesen
Fällen mit Hilfe einer Fremdfirma.

Umsatzsteuer:

Die Miete unterliegt einem Steuersatz von 10 %. Hiervon ausgenommen sind
Geschäftslokale, Garagenmietkosten sowie Kosten der Heizung (20 %). Bei
Eigentumswohnungen unterliegt der Kapitaldienst nicht der Umsatzsteuer, da bei
Errichtung des Hauses kein Vorsteuerabzug möglich war.



Wie kann ich meine Vorschreibung von meinem Konto abbuchen lassen?


Wählen Sie bitte die bequemste Zahlungsform und begleichen Sie in Zukunft
Ihre Zahlungen an die NEUE HEIMAT TIROL mittels Abbuchungsauftrag. Das
diesbezügliche Formular ist als Anhang Ihrer Vorschreibung beigelegt. Sie
können es außerdem bei uns anfordern oder direkt unter http://www.nht-meinkonto.at/ ausdrucken.
Eine Mitteilung an Ihre Bank ist nicht erforderlich, sollten Sie jedoch bisher
per Dauerauftrag bezahlt

haben, bitten wir Sie diesen zu stornieren. Sie können den Einziehungsauftrag
jederzeit stornieren, bzw. von Ihrem Konto abgebuchte Beträge ohne Angabe von
Gründen innerhalb von 56 Tagen rückgängig machen. Falls sich ihre
Bankverbindung geändert hat, bitten wir Sie, die Einzugsermächtigung nochmals
an uns zu senden. Im Falle einer Stornierung des Einziehungsauftrages genügt
eine formlose Benachrichtigung.



Wo erfahre ich den Stand des Darlehens?

 

Bei Eigentumswohnungen erhalten Sie jährlich eine Kapitaldienstabrechnung,
aus der Sie den Stand der für Ihre Wohnung aufgenommenen Darlehen ersehen
können, sofern die Abwicklung über die NEUE HEMAT TIROL erfolgt. Sollten Sie
während des Jahres über Ihren Darlehensstand informiert werden wollen, machen
wir dies gerne.

Es besteht die Möglichkeit die bestehenden Darlehen vorzeitig, ganz oder
teilweise zu tilgen. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass die Banken
hiefür Spesen verrechnen. Bezüglich der Höhe der Spesen wenden Sie sich an Ihre
Bank bzw. an die NEUE HEIMAT TIROL. Da die Rückzahlung teilweise nur zu
bestimmten Terminen, bzw. erst nach einer Kündigungsfrist erfolgen kann, werden
wir Sie verständigen, wann und wie die Rückzahlung zu erfolgen hat.



Wo kann ich meine neue Kontonummer bekannt geben?

 

Sollten Sie mit Zahlschein oder mit Dauerauftrag Ihre monatliche Zahlung an
die NEUE HEIMAT TIROL durchführen, überweisen wir Ihnen ein etwaiges
Betriebskosten- bzw. Heizkostenguthaben auf Ihr Girokonto.

Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass wir Ihre Kontonummer in unserer
EDV speichern. Sie haben die Möglichkeit uns Ihre Kontonummer per E-Mail
(Mitarbeiter Mietenbuchhaltung) oder einfach über http://www.nht-meinkonto.at/ bekannt zu
geben. Aus Sicherheitsgründen ist die Bekanntgabe der Kontonummer telefonisch
nicht möglich.



Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung?

 

Ein Antrag auf Befreiung von der Entrichtung der Rundfunkgebühr bzw. auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt (ehemals Telefonbefreiung) kann bei sozialer und/oder körperlicher Hilfsbedürftigkeit gestellt werden.

Die Gebührenbefreiung wird zuerkannt, wenn das Nettoeinkommen aller in einem Haushalt lebenden Personen die gesetzlichen Befreiungsrichtsätze nicht überschreitet.

Folgende Personengruppen haben bei geringem Haushalts-Nettoeinkommen grundsätzlich Anspruch auf Befreiung von Rundfunkgebühren / Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt:

Bezieher von

  • Pflegegeld oder einer vergleichbaren Leistung
  • Leistungen nach pensionsrechtlichen Bestimmungen
  • Leistungen und Unterstützungen aus der Sozialhilfe, freien Wohlfahrtspflege oder aus sonstigen öffentlichen Mitteln wegen sozialer Hilfsbedürftigkeit, etc.

Alle Informationen  rund um dieses Thema erhalten Sie unter:

GIS Gebühren Info Service GmbH, Postfach 1000, 1051 Wien, Servicehotline: 0810 00 10 80 (Mo.-Fr. 8-21 Uhr, Sa. 9-17 Uhr)

 

Eintrittsrecht

Verlässt der Hauptmieter seine Wohnung, so kann er das Mietrecht an dieser
Wohnung an seinen Ehegatten, an Verwandte in gerader Linie einschließlich der
Wahlkinder oder an Geschwister abtreten, vorausgesetzt diese haben mit ihm die
Wohnung im gemeinsamen Haushalt in den vergangenen zwei, bei Geschwistern sogar
fünf Jahre, bewohnt. Werden diese Fristen nicht erreicht, so besteht dennoch
ein Eintrittsrecht, wenn der Angehörige die Wohnung seinerzeit gemeinsam mit dem Hauptmieter
bezogen hat,bei Kindern wenn sie seit ihrer Geburt in der Wohnung leben und bei Ehegatten 
wenn sie seit ihrer Verehelichung gemeinsam in der Wohnung leben. Sowohl Hauptmieter wie
eintrittsberechtigte Personen haben die beabsichtigte Abtretung des Mietrechts unverzüglich dem
Vermieter anzuzeigen, wobei der Meldezettel des ausgezogenen Hauptmieters mit neuer Adresse 
und der Meldezettel des eintretenden Hauptmieters vorzulegen sind. Siehe hierzu auch „Tod des
Mieters".

Erhöhung Mietzins/Eintrittsrecht

Wenn folgende Eintrittsberechtigte in den Hauptmietvertrag eintreten, darf der Vermieter den Mietzins nicht erhöhen:

•Ehegattin/Ehegatte

•Lebensgefährtin/Lebensgefährte

•minderjährige Kinder

Treten in den Mietvertrag ausschließlich Personen ein, die oben nicht genannt sind, so darf der Vermieter von der in den Hauptmietvertrag eintretenden neuen Person ab dem auf den Eintritt folgenden Zinstermin eine Erhöhung des bisherigen Hauptmietzinses bis zu dem für die Wohnung im Zeitpunkt des Eintritts zulässigen Betrag, höchstens den aktuellen Kat. A-Mietzins (derzeit 3,25 Euro pro Quadratmeter der Nutzfläche und Monat) verlangen. Ebenfalls darf der Vermieter den Mietzins erhöhen, wenn minderjährige Nachmieterinnen/Nachmieter volljährig geworden sind.

 

Was ist bei Tod eines Mieters zu tun?

Der Tod des Mieters beendet das Mietverhältnis grundsätzlich nicht.
Eintrittsberechtigte Personen (siehe auch „Eintrittsrecht"), das sind der
Ehegatte, der Lebensgefährte, Verwandte in gerader Linie, Wahlkinder und
Geschwister, sofern sie schon bisher mit dem Verstorbenen in der Wohnung in
gemeinsamen Haushalt zusammengelebt haben und ein dringendes Wohnbedürfnis
haben, können das Mietverhältnis fortsetzen. Der Eintrittsberechtigte übernimmt
alle Rechte und Pflichten des bestehenden Mietvertrages, wobei es jedoch zu
einer Mietzinsanpassung kommen kann. Wollen die Eintrittsberechtigten das
Mietverhältnis nicht fortsetzen, so haben sie dies binnen 14 (!) Tagen nach dem
Tod des Hauptmieters der NEUEN HEIMAT TIROL bekannt zu geben.


Wann erhalte ich Wohnbeihilfe?

Zur Milderung der monatlichen Aufwendungen aus den
Darlehensrückzahlungen bzw. der Miete kann über Antrag des Mieters bei
Vorliegen der Voraussetzungen eine Wohnbeihilfe durch das Land Tirol gewährt werden.
Eine Beihilfe kann ein Mieter dann erhalten, wenn der Wohnungsaufwand
ein für ihn zumutbares Ausmaß übersteigt. Familien und Haushalte mit
Behinderten werden bei der Berechnung bevorzugt. Die Beihilfe wird jeweils auf
ein Jahr gewährt. Ein Antragsformular erhalten Sie von uns bei der Übergabe.

Wann erhalte ich Mietzinsbeihilfe?

Das Land Tirol gewährt zur Milderung von besonderen Härtefällen Mietzins- oder Annuitätenbeihilfen - kurz als Beihilfen bezeichnet - an österreichische Staatsbürger und ihnen im Sinne der Bestimmungen des Tiroler Wohnbauförderungsgesetzes 1991 gleichgestellte Personen. Solche Beihilfen werden im Regelfall nur für Wohnungen gewährt, die nicht mit Mitteln der Wohnbauförderungsgesetze 1954, 1968 oder 1984, des Tiroler Wohnbauförderungsgesetzes 1991 (mit Ausnahme der Gewährung von Förderungsdarlehen für den Erwerb oder die Fertigstellung einer Wohnung nach § 15 TWFG 1991), der Bundes-Sonderwohnbaugesetze 1982 oder 1983, des Bundes-, Wohn- und Siedlungsfonds oder des Wohnhaus-Wiederaufbaufonds gefördert sind. Im Falle einer begünstigten Rückzahlung des Förderungsdarlehens durch den Beihilfewerber oder bei Kündigung des Förderungsdarlehens des Beihilfewerbers wird diesem ebenfalls keine Beihilfe gewährt. Mietzinsbeihilfen können auch an sonstige natürliche Personen gewährt werden, die seit mindestens fünf Jahren in Tirol den Hauptwohnsitz haben.

 

 Was ist bei Namensänderung zu tun?

Namensänderungen (z.B. Eheschließung) des Mieters bzw. Eigentümers sind zur Aktualisierung der Stammdaten der NEUEN HEIMAT TIROL unter Beischluss der entsprechenden Unterlagen in Kopie mitzuteilen.

Schrift:    Schrift vergrössern  Schrift verkleinern
Gütezeichen Geprüfte Qualität sowie Sicherheit und Kompetenz Hausverwaltung

Geschäftszeiten

Montag - Donnerstag:
07:30 - 12:15 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr

 

Freitag:

07:30 - 12:30 Uhr

 

Telefonnummer:

(0512) 3330

 

Notrufnummer:
(0512) 3330 - 333